Institut für Produktion und Industrielles Informationsmanagement
Das Institut für Produktion und Industrielles Informationsmanagement (PIM) befasst sich vorrangig mit produktions- und informationswirtschaftlichen Fragestellungen. Abweichend vom tradierten Verständnis des Begriffs "Produktion" wird nicht nur die handwerkliche oder industrielle Herstellung von Sachgütern untersucht, sondern ebenso die Produktion von Dienstleistungen – bis hin zur "Informations- und Wissensproduktion". Dabei verfolgt das Institut eine anwendungsorientierte Strategie, damit sich betriebliche Praxis und Forschung gegenseitig befruchten.
In Abhängigkeit vom jeweils aktuellen Praxis- oder Forschungsvorhaben werden zwei Vorgehensweisen verfolgt.
Einerseits werden ausgehend von betrieblichen Problemen, die aus Sicht der Praxis derzeit nur unbefriedigend gelöst sind, Instrumente für eine verbesserte Problemlösung entwickelt und umgesetzt. Die Instrumente zeichnen sich dabei durch möglichst breite Verwendungsmöglichkeiten aus, damit sie in der betrieblichen Praxis auf vielfältige Weise nutzbringend eingesetzt werden können.
Andererseits werden theoretische Erkenntnisse zum Anlass genommen, um daraus neuartige Lösungsansätze zu entwickeln, mit deren Hilfe sich Probleme der betrieblichen Praxis auf innovative Weise bearbeiten lassen.
Das Institut PIM ist ein universitäres Forschungsinstitut. Seine Kompetenzfelder liegen einerseits im Bereich moderner, computergestützter Produktionskonzepte sowie andererseits im Bereich der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre. Im erstgenannten Bereich befasst es sich vor allem mit computergestützten Techniken zur Unterstützung des industriellen Prozess-, Ressourcen-, Informations- und Wissensmanagements sowie mit produktionswirtschaftlichen Methoden des Kompetenzen- und Innovationsmanagements. Im letztgenannten Bereich werden insbesondere Konzepte des strategischen Managements (z.B. Bildung strategischer Allianzen), des Performance Measurements (z.B. erweiterte Wirtschaftlichkeitsrechnungen) und betriebswirtschaftliche Entscheidungstechniken (Operations Research) untersucht sowie inhaltlich fortentwickelt. Darüber hinaus besitzt das Institut PIM jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet der betriebswirtschaftlichen Anwendung und Evaluierung von Expertensystemen, Wissensbasierten Systemen sowie Multi-Agenten-Systemen. Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt bilden Studien, die sich mit der Koordinierung von Unternehmens-Netzwerken mit Hilfe von elektronischen Märkten und Multi-Agenten-Systemen beschäftigen. Ebenso kann auf umfangreiche praktische und theoretische Arbeiten im Bereich der Handels- und Industrielogistik sowie bei der Gestaltung überbetrieblicher Prozessketten verwiesen werden.
Die Projektleiter im Verbundprojekt MAEKAS beim Institut PIM sind Frau Dipl.-Wirt.-Inf. Susanne Jene (Projektmanagement) und Herr Univ.-Prof. Dr. Stephan Zelewski (Projektinhalte).
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Personen
René Föhring
- Position:
- Weiterer Mitarbeiter







